Eine Milchkuh steht in einem luftigen Unterstand und lässt sich Elefantengras schmecken – so heißt das riesengroße Gras wirklich. Sie wird gerade gemolken, ganz traditionell mit der Hand, und es scheint sie nicht zu stören bei ihrer Mahlzeit. Die Kuh lebt in Butiru, einem Dorf im Südosten Ugandas, gelegen im gleichnamigen County, auf einer Hochebene inmitten von grünem Land, nahe der Grenze zu Kenia. Mit dem Bus sind es gute sieben Stunden Fahrt vom Flughafen Entebbe bis Butiru.

Das Projekt „MoreMilk“

Viele Familien hier leben in sehr bescheidenen Verhältnissen. Hilfe zur Selbsthilfe ist dabei ein bewährter Ansatz: Mit der Milch einer Kuh beispielsweise kann eine Familie in Butiru die eigenen Kinder besser ernähren und außerdem überschüssige Milch weiterverkaufen. So kommt monatlich ein Nebenverdienst von etwa 10 Euro zusammen – im ländlichen Uganda eine große Summe. Eine Milchkuh kostet in Uganda etwa 250 Euro und ist damit für viele Menschen unbezahlbar. Hier kommt unser Firmengründer Volkmar Wywiol ins Spiel: Mit seinen Spenden und denen von neu gewonnenen Unterstützern finanziert er den Kauf von Milchkühen für Butiru. Bisher konnten schon 106 Milchkühe gespendet werden. Mit den Spenden wird die Stern-Wywiol Gruppe in Uganda zum „Milchmacher“. Schon vor 12 Jahren kam so der friesisch gekreuzte Zuchtbulle „Boris“ nach Butiru und verbessert gemeinsam mit seinen Söhnen langsam, aber stetig den Milchertrag der heimischen Kuh-Damen.

Hilfe zur Selbsthilfe: Wie die Kuh nach Butiru gelangt und wer sie bekommt

Ein komplett ehrenamtlich arbeitender Freundeskreis in Niedersachsen (s.u.) leitet die Spenden direkt an eine christliche Trägerorganisation in Butiru weiter, die unter Leitung der deutschen Schwester Elisabeth Mwaka steht. Diese kauft die Kühe auf dem lokalen Viehmarkt oder im benachbarten Kenia. Wer bekommt die Tiere? Es sind Frauen, die Hilfe bei der Ernährung ihrer Familien benötigen. Sie sind in Gruppen organisiert und helfen sich gegenseitig. Sie wählen als Erst-Eigentümerin der Kuh eine Frau aus, die Unterkunft und Futter stellen kann. Wenn die Kuh kalbt, werden die Kälber als eine Art Rückzahlung an andere Frauen in der Gruppe weitergegeben. So können weitere Familien profitieren. Was für ein nachhaltiges schönes Projekt!

MoreMilk begeistert auch erste Kolleg:innen in der Stern-Wywiol Gruppe

Das Konzept hat nicht nur Geschäftsfreunde, sondern auch Kolleginnen und Kollegen der Stern-Wywiol Gruppe begeistert und zu eigenen Spenden angeregt. So ist das Geld für die erste Kuh schon fast zusammengesammelt. Christina Dickel, Galeristin der Stern-Wywiol Galerie, fasst es so zusammen: „Die Idee von MoreMilk ist genial. Eine Kuh kann sich keine arme Familie je im Leben leisten. Unsere Spende kommt direkt bei den Müttern und ihren Kindern an. Außerdem ist es einfach schön, dabei zu sein: Wann kann man schon mal im Team eine Kuh kaufen und Gutes tun?“

Weitere Unterstützer:innen des MoreMilk-Projektes sind sehr willkommen!

Spendenkonto:
Butiru Freundeskreis
Volksbank Hankenbüttel
IBAN: DE07 2579 1635 0061 8870 00
Verwendungszweck: „MoreMilk“ (Bitte volle Adresse angeben für die Spendenbescheinigung)

Und wer weitere Informationen über die nachhaltigen Entwicklungen in Uganda, die der niedersächsische „Freundeskreis zur Förderung Christlicher Sozialarbeit e.V. – vor allem bei Schul- und Berufsausbildung -nachlesen möchte, schaut gerne hier nach: www.butiru-freundeskreis.net